116 Tage Mexiko – Erfahrungen und Tipps

Autoversicherung
Eine Haftpflichtversicherung für Mexiko ist Pflicht und wir haben diese online bei Lewis und Lewis abgeschlossen. Für 6 Monate haben wir 167 USD bezahlt.

Banken
Es ist durchaus möglich, in Supermärkten, Hotels, an Tankstellen etc. mit Kreditkarte zu bezahlen. Wir haben darauf jedoch weitgehend verzichtet und bar bezahlt. Somit waren wir öfters auf den Banken anzutreffen. Es gibt hier einheimische Banken, aber auch ausländische Banken (Scotiabank, Santander). Wir haben oft die Geldautomaten in Supermärkten ohne Schwierigkeiten genutzt.
Etwas nervig ist, dass man manchmal nur 4.000 Pesos am Automaten bekommt. In der Regel sind es 7.000 Pesos. Wir haben zwar versucht, einen anderen Betrag einzugeben, aber meistens dann nur den ausgewiesenen Höchstbetrag erhalten. Pro Abhebung haben wir etwa 25 bis 50 Pesos Gebühren bezahlt. In Ausnahmefällen waren es auch mal 100 Pesos.
Unsere Vorsichtsmaßnahmen haben dennoch nichts genutzt und uns wurde von der DKB eine Visakarte gesperrt. Angeblich wären Unregelmäßigkeiten aufgetreten. Allerdings hat die Prüfung der Abbuchung (wie wir es immer regelmäßig gemacht haben) keine unrechtmäßigen Abbuchungen gezeigt. Auf nochmalige Nachfrage bei der DKB wurde uns nur mitgeteilt, dass keine weiteren Angaben gemacht werden können. Abgesehen davon, dass man als Kunde schon das Recht darauf haben sollte, zu wissen, warum die Karte gesperrt wurde, ist es natürlich nicht so ohne weiteres möglich ohne feste Postadresse an eine neue Karte zu kommen. Wir bekommen glücklicherweise in absehbarer Zeit Besuch aus Deutschland.

Einkaufen/Essen
Zum Einkaufen gibt es in Mexiko vor allem Calimax, Oxxo, Soriana und Bodega Aurrera. In größeren Städten auch Walmart. Dort ist das Angebot nicht so umfangreich wie in Kanada und den USA, aber durchaus ausreichend. Insbesondere von dem Angebot an Obst und Gemüse waren wir beeindruckt. Für die Walmart-Märkte gibt es auch eine App, auf die man allerdings nur online Zugriff hat. In Mexiko sind die Preise endlich wieder mit Mehrwertsteuer ausgewiesen und deutlich geringer als in den vorher besuchten Ländern.
Für Freunde von Fast-Food-Ketten gibt es hier unzählige Möglichkeiten: Mc Donald’s, Subway, und weitere.
Wir haben es jedoch vorgezogen, in Restaurants oder Comedoren (kleine Essensstände am Straßenrand) zu essen. Die Speisen sind lecker, die Portionen manchmal etwas klein, aber bei den Preisen ist ein Nachschlag durchaus drin. Es hat uns bedeutend besser geschmeckt als in Kanada und den USA, wenn man mal von den Unmengen Tortillas, die hier verspeist werden, absieht. Es ist nicht so ganz einfach zu verstehen, wo nun so die Unterschiede zwischen Tacos, Burritos, Enchiladas und Quesadillas bestehen, aber irgendwann weiß man, zumindest grob Bescheid.

Ein- und Ausreise
Informationen zur Ein- und Ausreise findest du hier.

Entfernungen
In Mexiko sind wir 9.847 km gefahren. Die einzelnen Entfernungen, die wir zurückgelegt haben, waren meist nicht so riesig. Das kommt aber auf die gewählte Strecke an. Wir sind in jedem Fall nur tagsüber gefahren und haben unser Ziel immer bequem erreicht.

Internet
Bzgl. Internet ist die Situation sehr unterschiedlich. Auf den Campingplätzen gibt es nicht so oft Internet und wenn, dann nur in der Nähe der Rezeption. Oft besteht in Restaurants und Einkaufszentren die Möglichkeit sich Zugang zum Internet zu verschaffen. Jedoch muss hier meist das Passwort erfragt werden. Gute Internetverbindungen gibt es auch auf der Plaza der jeweiligen Stadt. Ansonsten helfen mal wieder die Fast-Food-Ketten. Oder man kauft sich eine SIM-Karte in einem der unzähligen Geschäfte, z.B. von Telcel.

Landschaft/Städte
Man soll zwar immer mit dem Guten anfangen, aber wir müssen es leider als Erstes nennen. Ein wirklich nicht zu verkennendes mexikanisches Problem ist der Abfall. Wohin man auch kommt, überall liegt in der Landschaft Müll, manchmal ganze Berge, wobei die Städte in der Regel relativ sauber sind. Das ist wirklich unheimlich traurig. Die Abfallentsorgung funktioniert überhaupt nicht. Die Menschen versuchen zum Teil den Müll selbst zu beseitigen, indem sie ihn einfach anbrennen. Was da an giftigen Abgasen in die Umwelt gelangt, darüber wollen wir erst gar nicht nachdenken. Aber solange der Staat hier nicht ein funktionierendes System schafft…
Mexiko ist ein Land mit tollen Landschaften. Wenn wir allein an unsere Fahrt durch den Kupfercanyon denken oder den Sumidero Canyon oder die herrlichen Strände auf der Baja California. All diese Landschaften sind es wirklich wert geschützt und bereist zu werden. Die Natur ist sehr abwechslungsreich. Es gibt Landschaften mit riesigen Kakteen, blühenden Bäumen, riesige Waldgebiete, aber auch einfach Wüste.
Genauso interessant sind die vielen Kolonialstädte und Orte mit dem zusätzlichen Titel Pueblo Magico. Es macht immer wieder Spaß durch die engen Gassen zu schlendern, auf der Plaza den Schuhputzern, Luftballonverkäufern oder anderen Verkäufern zuzusehen. Oder zu beobachten, wie sich die Mexikaner treffen, um den Tag gemeinsam verbringen.
Bei der Besichtigung von Museen oder Ruinen sollte unbedingt berücksichtigt werden, dass am Sonntag überall freier Eintritt für Personen mit ständigem Wohnsitz in Mexiko gilt. Dementsprechend ist der Andrang noch größer.

Menschen
Wir haben viele, viele freundliche und herzliche Menschen getroffen. Wir wurden freundlich gegrüßt, uns wurde geholfen. Trotz unserer mangelnden Spanischkenntnisse kamen wir mit Einheimischen mehr oder weniger ins Gespräch oder gestikulierten mit Händen und Füssen. Wenn wir erzählten, dass wir aus Deutschland sind, wurden alle noch freundlicher. Am Besten schnell klarmachen, dass man kein Gringo ist. Dann wird alles leichter und offener.

Militär-/Polizeikontrollen
Insbesondere auf der Baja California sind Militärkontrollen häufig. Meistens wurden wir nur gefragt, woher wir kommen und wohin wir wollen. Ganz selten wollte jemand einen Blick in das Auto werfen und wenn, dann mehr aus Neugier. Die Militärposten traten meist sehr streng auf. Nachdem wir auch da deutlich gemacht haben, dass wir aus Deutschland kommen, erhellten sich in der Regel die Mienen und es kamen Gespräche zum Leben in Deutschland auf oder einzelne Posten wollten ein paar deutsche Wörter lernen.
Bei Stationen mit Polizeikontrollen wurden wir meist durchgewunken. Auch hier ist uns nie jemand unfreundlich gegenüber aufgetreten. Oftmals wurde uns von Polizisten unterwegs gewunken oder wir wurden gegrüßt. Wir hatten auch das große Glück auf keine korrupten Polizisten zu treffen und uns wollte niemand einen Verkehrsverstoß anhängen.
Das Polizeisystem ist etwas undurchsichtig in Mexiko. Es gibt z.B. die Policia Municipal, Policia Estatal, Policia Federal, Policia Turistico, Policia Transito oder auch die Policia Procreso. Welche Aufgaben und Befugnisse da nun so jeder hat, da steigt man nicht wirklich dahinter.

Reiseführer, Infomaterial, Karten
Als Reiseführer haben wir den Lonely Planet Reiseführer „Mexiko“ genutzt. Unserer Meinung nach ist dieser ausreichend. Die aufgeführten einzelnen Reiseziele geben aber einen guten Überblick. Weiterführende Informationen haben wir uns im Internet gesucht. Viel haben wir wieder die Berichte von anderen Reisenden genutzt. Dort findet man in der Regel nochmals gute Tipps oder auch bei Gesprächen, wenn man sich unterwegs trifft.
Außerdem hatten wir eine Landkarte Mexiko von Reise-Know-how. Diese bietet wirklich nur eine grobe Übersicht, da viele Straßen nicht eingezeichnet sind. Für uns war sie jedoch ausreichend.
Besucherzentren, wie in Kanada oder den USA, sind hier nicht vertreten. In manchen Städten gibt es eine Touristinformation, wo zum Teil Stadtpläne oder andere Informationsmaterial erhältlich sind. Die Mitarbeiter geben auch Auskünfte zu Sehenswertem.

Reisezeitraum
Wir waren von Ende November bis Ende März in Mexiko unterwegs und hatten fast immer tolles Wetter. Lediglich in der Karibik, an Playa del Carmen, hatten wir mal einen 3stündigen Regenschauer.

Sicherheit
Viel haben wir im Vorfeld über Mexiko gehört und gelesen. Wie gefährlich es in dem Land ist, wie korrupt die Polizei ist, was alles so passieren kann. Zum Glück haben wir aber auch mit einigen Reisenden gesprochen, die schon durch Mexiko gereist sind und keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht haben. So sind wir mit einem gesunden Respekt nach Mexiko gereist ohne uns die schlimmsten Situationen auszumalen.
Wir haben uns nie unsicher gefühlt. Wie schon geschrieben, haben wir viele freundliche Menschen getroffen. Lediglich das z.T. große Polizeiaufgebot war manchmal etwas furchteinflößend oder wenn mehrere Militärfahrzeuge mit vermummten Soldaten und Maschinengewehren im Anschlag durch die Straßen gefahren sind.
Nun mag der ein oder andere sagen: Euch haben sie doch das Handy geklaut. Ja, das stimmt. Aber das ist nichts, was uns hätte nicht auch in Berlin oder Frankfurt, London oder Paris passieren können. In einer Großstadt ist die Gefahr nun mal größer Opfer eines Diebstahls zu werden und die Diebe sind so raffiniert, damit rechnet man einfach nicht. Für uns ist das jedenfalls kein Erlebnis, wo wir sagen würden, in Mexiko ist es gefährlich. Noch einmal muss das aber nicht passieren.

Straßen
Die Straßen in Mexiko haben wir von gut bis katastrophal erlebt ohne die Straßen abseits mit einzubeziehen. Auch Hauptstraßen sind manchmal in einem schlechten Zustand. Neben Schlaglöchern wird das Ganze verschlimmert durch die unzähligen Topes (Bodenschwellen auf der Fahrbahn), die wohl jeden Reisenden nerven. Insbesondere die im Schatten liegenden Topes sind erst spät zu erkennen und man hat ein sehr ungutes Gefühl, wenn man fast ungebremst darüberfährt. Da kann die Reise schnell vorbei sein. Mit hohen Geschwindigkeiten zu fahren, ist für den Europäer fast unmöglich. Die Straßen sind z.T. sehr kurvig und bergig und man weiß nie, was einen hinter der Kurve erwartet.
Die Mexikaner sehen das etwas anders. Die Bedeutung einer doppelt durchgezogenen Linie scheint niemand zu kennen. Wenn ein Mexikaner links blinkt, heißt das im „Normalfall“, dass man ihn überholen soll. Vor dem Überholen sollte sich jeder vergewissern, ob nicht doch eine Straße vorhanden ist, wo der Mexikaner ggf. links abbiegen könnte. Auch das Fahren auf dem Seitenstreifen signalisiert dem nachfolgenden Verkehr „Hier muss ich überholen“. Die vielen Kreuze am Straßenrand zeigen, dass nicht jedes Fahrmanöver ein glückliches Ende findet. Leider.
Als Alternative kann manchmal eine Mautstraße genutzt werden. Allerdings wird das teuer und man sollte genügend Kleingeld haben.
Die größte Schwierigkeit im Straßenverkehr in Städten besteht darin, zu erkennen, ob es sich bei der zu befahrenden Straße um eine Einbahnstraße handelt. Die Ausschilderung diesbezüglich ist ausgesprochen schlecht und man wird mit lautem Hupen schnell darauf hingewiesen, dass man in der falschen Richtung unterwegs ist. Leider versagen hier auch die Navigationssysteme. Es bleibt also nur, zu sehen, in welcher Richtung die Fahrzeuge parken. Damit lagen wir meistens richtig.

Tanken
Insbesondere Pemex-Tankstellen sind im ganzen Land verteilt. Jedoch gibt es Diesel nicht an jeder Tankstelle. Hier also nicht bis zum letzten Tropfen fahren. Beim Tanken darauf achten, dass die Anzeige genullt ist, ansonsten wundert man sich dann über den zu hohen Preis. Bezahlt werden kann direkt an der Zapfsäule. Auf Wunsch erhält man auch eine Rechnung. Wir haben immer bar bezahlt. Der Servicemitarbeiter freut sich über ein kleines Trinkgeld.
Der Preis für Diesel liegt so zwischen 0,74 und 0,94 €/l.

Toiletten
Die öffentlichen Toiletten sind meist in einem guten Zustand, manchmal aber schwer zu finden, insbesondere in Städten. Die Nutzung erfolgt in der Regel gegen ein kleines Entgelt. Auch die Nutzung von Toiletten in Cafés oder Restaurants ist möglich.
In die Toiletten darf nichts hineingeworfen werden, auch kein Toilettenpapier (Verstopfungsgefahr). Dafür stehen entsprechende Behältnisse bereit. Toilettenpapier ist nicht immer vorhanden. Manchmal wird welches von den Reinigungskräften vor den Toiletten verteilt, manchmal befindet es sich zentral im Toilettenraum, aber nicht an der einzelnen Toilette. Also, vorher nachsehen. Sicherer ist es auf jeden Fall, immer etwas Toilettenpapier bei sich zu haben.

Trinkwasser
Es muss keiner Angst haben, dass er nicht genügend Trinkwasser bekommt. In vielen Orten, auch ganz kleinen, gibt es die sogenannten Agua purificadoras. Das sind kleine Betriebe, wo man entweder direkt seinen Tank mit Wasser befüllen oder blaue 20 Liter Behältnisse kaufen kann. Die Behältnisse gibt es z.T. auch in Supermärkten. Ansonsten haben wir unseren Wassertank, wenn möglich, immer auf den Campingplätzen aufgefüllt.

Übernachtungen
Übernachtet haben wir auf Campingplätzen, Parkplätzen von Restaurants oder auf der Baja California wild am Strand. Manchmal haben wir auch in Motels oder kleinen Hotels übernachtet, die preislich nicht oder kaum teurer als Campingplätze waren. Wie immer haben wir iOverlander genutzt.
Die Plätze sind qualitativ sehr unterschiedlich. Es gibt kleine Paradiese, aber auch Plätze, wo Umfeld und Sanitäranlagen sehr zu wünschen übrig lassen. Auf die Bewertungen in der App kann man sich nicht immer verlassen. Für jeden sind andere Dinge wichtig und oftmals ändern sich die Gegebenheiten vor Ort in kurzer Zeit.
Duschen waren meist vorhanden, oft aber nur mit kalten Wasser ausgestattet. Bei hohen Temperaturen kein Problem und somit herrlich erfrischend. Auf den Toiletten ist meist noch Toilettenpapier zu finden, aber es gibt selten Seife oder gar Papierhandtücher, Stromanschlüsse waren nicht immer vorhanden. Manchmal haben die Eigentümer den Anschluss von Cabañas zur Verfügung gestellt. Waschmaschinen sind auf Campingplätzen ebenfalls rar. Hier bleibt notfalls nur der Gang zu einer öffentlichen Wäscherei oder selber waschen. In Hotels wird manchmal Wäscheservice angeboten.

Verschiffung von der Baja California zum Festland
Von La Paz (Pichilingue) besteht die Möglichkeit sowohl nach Topolobampo als auch Mazatlan zu verschiffen. Dazu kann die normale Autofähre oder die LKW-Fähre benutzt werden. Tickets für die Fähren sind in La Paz in den jeweiligen Büros oder direkt im Hafen Pichilingue erhältlich.
Wir sind mit der normalen Autofähre nach Topolobampo gefahren, da von dort die Strecke in den Kupfercanyon kürzer ist. Unsere Tickets haben wir im Stadtbüro gekauft. Da niemand das Fahrzeug inspiziert hat, wurde es als normaler Pkw eingestuft und wir haben somit weniger bezahlt.
Da wir in Berichten gelesen hatten, dass insbesondere zu den Feiertagen viel los ist auf den Fähren und wir zwischen Weihnachten und Neujahr auf das Festland übergesetzt haben, haben wir noch eine Kabine gebucht. Das wäre dann allerdings nicht unbedingt notwendig gewesen, da die Fähre nicht voll belegt war. Es hatte aber den Vorteil, dass wir uns zurückziehen konnten und somit ein wenig Ruhe hatten, denn in den Aufenthaltsräumen, Bars und Restaurants war es schon sehr laut. Von der Kabine waren wir angenehm überrascht. Sie war sehr sauber.
Wer mit der LKW-Fähre fährt, kann während der Fahrt in seinem Auto bleiben. Das ist bei der Autofähre nicht gestattet.
Bevor man auf die Fähre kommt, werden in der Inspektionszone Banjercito, Pass des Fahrzeughalters und die Fahrgestellnummer geprüft (Kopien ausreichend). Außerdem wird ein kurzer Blick ins Auto geworfen. Am nächsten „Schalter“ sind 180 Pesos Hafengebühr fällig. Es wird sogar eine Quittung ausgestellt. An einem Haus, wo dann auch ein Wegweiser Richtung Topolobampo bzw. Mazatlan zeigt, muss der Beifahrer das Auto verlassen und in den Warteraum des Gebäudes gehen. Nach einem Aufruf müssen alle Fußgänger zum Bereich der „Abfertigung“. Dort ist ein Gepäckband, wo das Gepäck durchleuchtet wurde (Militär anwesend) und man selbst durch einen Körperscanner muss. Dieser schien aber nicht funktionstüchtig zu sein. Mit dem Bus werden dann alle Fußgänger zur Fähre gefahren. Nach Vorzeigen von Ticket und Pass darf die Fähre betreten werden.
Auch bei dem Fahrer werden Ticket und Pass geprüft. Die Auffahrt auf die Fähre ist dann etwas abenteuerlich: Das Auto muss rückwärts auf die Fähre gefahren werden und dort ebenfalls rückwärts und abwärts bis aufs Unterdeck.
Bei Buchung einer Kabine sollte man eine Kopie des Personalausweises oder Führerscheines mitnehmen. Bei der Schlüsselausgabe muss der Ausweis abgegeben werden und wird in eine Mappe einsortiert, deren Fächer nur Ausweise mit dieser Größe aufnehmen. Der Pass ist da zu groß.
Ansonsten gibt es auf der Fähre ein Restaurant, Bars und Fernsehräume. Auch das im Preis inbegriffene Essen ist okay.
Beim Anlegen im Hafen müssen Fahrer und Beifahrer wieder getrennt von der Fähre.