Archiv des Autors: Annett und Ralf

04.10. bis 19.10.18 – Unterwegs im Norden Perus und der Cordillera Blanca

Das Procedere am Grenzübergang in La Balsa ist absolut locker. Wir benötigen insgesamt 45 Minuten – neue Rekordzeit. Die peruanischen Grenzbeamten sind sehr freundlich, vor allem die Einfuhr des Autos geht reibungsloser vonstatten als gedacht, da der Beamte Englisch spricht und wir beim Ausfüllen der Formulare am PC direkt helfen dürfen. Lustig ist, dass wir von der Migracion, wo wir unseren Einreisestempel in den Pass erhalten, sogleich ins Nebenzimmer zu einer Impfschwester geschickt werden, die kein Wort Englisch spricht, aber wohl unseren Impfstatus kontrollieren soll und will. Sie blättert planlos durch Annetts drei (!) Impfausweise mit natürlich einer Vielzahl an Impfungen. Einer stammt noch aus DDR-Zeiten, den sie unmittelbar nach ihrer Geburt erhalten hat. Weiterlesen

36 Tage Ecuador – Erfahrungen und Tipps

Autoversicherung
Eine Haftpflichtversicherung ist für Ecuador nicht vorgeschrieben und wir haben auch keine abgeschlossen.

Banken
Es ist durchaus möglich, in Supermärkten, Hotels, an Tankstellen etc. mit Kreditkarte zu bezahlen. Wir haben darauf jedoch verzichtet und alles bar bezahlt. Wir haben ohne Schwierigkeiten die Geldautomaten in Supermärkten und Einkaufscentern genutzt. Wenn wir Glück hatten, konnten wir 300 USD abheben, manchmal aber auch nur 100 oder 200 USD. Es ist jedoch kein Problem mehrmals hintereinander Geld am selben Automaten abzuheben. Weiterlesen

24.09. bis 03.10.18 – Ecuador – Im Süden

Etwas geschafft von unserer Reise auf die Galapagos-Inseln machen wir uns von Guayaquil auf Richtung Südosten. Beide waren wir auf dem Pazifik etwas seekrank und haben dies mit Tabletten kaschiert, allerdings auf Kosten der auch nicht viel besseren Nebenwirkungen. Jetzt ohne die Tabletten (Entzugserscheinungen?) haben wir an Land immer noch hin und wieder Schwank- und Schwindelgefühle, die nur langsam besser werden.
Die Straße nach Alausi ist weitgehend in einem gutem Zustand und führt uns wieder auf 2.300 m Höhe in Ausläufer der Anden. Wir passieren sehr schöne Berggegenden und fahren ein ganzes Stück über einem beeindruckenden und sehr tief liegenden Wolkenteppich. Weiterlesen

16.09. bis 23.09.18 – Auf den Galapagos-Inseln

Von Guayaquil kommend, landen wir am Sonntagmittag pünktlich auf der Insel Baltra und unsere kleine Yacht Angelito (16 Passagiere in 8 Kajüten) wartet schon auf uns. Ohne größere Pause geht es zur ersten Besichtigung auf die Insel North Seymour. Bei herrlichem Sonnenwetter, allerdings mit etwas Wind, der uns in den Beibooten zum steinigen Ufer gewaltig schaukeln lässt, betreten wir erstmals die relativ unberührte Natur der Galapagos-Inseln.
Da es hier seit zwei ganzen Jahren nicht mehr geregnet hat, ist die ohnehin schon recht karge Landschaft extrem ausgetrocknet, so sehr, dass sogar die Kakteen schwer ums Überleben kämpfen und teilweise bereits eine vertrocknet wirkende Braunfärbung angenommen haben. Weiterlesen

29.08. bis 15.09.18 – Ecuador – Im Norden und entlang der Vulkanroute

Bereits vor 07.00 Uhr in der Früh stehen wir am Grenzübergang Ipiales Richtung Ecuador, was sich als richtig herausstellen sollte. Das ganze Procedere dauert nämlich nur etwas über eine Stunde. Wieder will niemand das Auto sehen, diesmal weder von innen, noch von außen. Selbst die Fahrgestellnummer wird nicht mehr kontrolliert. Umso besser. Aufgrund der schweren Unruhen in Venezuela haben sowohl die kolumbianischen als auch die ecuadorianischen Behörden mehr mit dem nicht abreißenden Strom von Flüchtlingen zu tun, die wohl meist Richtung Süden nach Argentinien wollen. Sie liegen mit ihren teils sehr kleinen Kindern und den wenigen Habseligkeiten unter notdürftig aufgestellten Zeltplanen. Schlimm. Wieder einmal müssen wir feststellen, wie gut es uns doch geht und wir sind voller Dankbarkeit dafür. Weiterlesen