Reiseberichte

04.10. bis 19.10.18 – Unterwegs im Norden Perus und der Cordillera Blanca

Das Procedere am Grenzübergang in La Balsa ist absolut locker. Wir benötigen insgesamt 45 Minuten – neue Rekordzeit. Die peruanischen Grenzbeamten sind sehr freundlich, vor allem die Einfuhr des Autos geht reibungsloser vonstatten als gedacht, da der Beamte Englisch spricht und wir beim Ausfüllen der Formulare am PC direkt helfen dürfen. Lustig ist, dass wir von der Migracion, wo wir unseren Einreisestempel in den Pass erhalten, sogleich ins Nebenzimmer zu einer Impfschwester geschickt werden, die kein Wort Englisch spricht, aber wohl unseren Impfstatus kontrollieren soll und will. Sie blättert planlos durch Annetts drei (!) Impfausweise mit natürlich einer Vielzahl an Impfungen. Einer stammt noch aus DDR-Zeiten, den sie unmittelbar nach ihrer Geburt erhalten hat.

20.10. bis 30.10.18 – Von der Cordillera Blanca in das Heilige Tal

Wieder brechen wir zu einer Andenüberquerung auf, starten von Huaraz aus erst Richtung Süden, dann nach Osten in den Parque Nacional Puya Raimondii, natürlich auf gerölliger Wellblechpiste. Der Park ist benannt nach den dortigen riesigen Bromelien (Puya Raimondii) , die in der steppenähnlichen Landschaft neben der Straße wie Bäume in den Himmel ragen. Beeindruckend, wenn man danebensteht oder durch eine solche Bewachsung hindurch läuft. Sie werden 40 bis 100 Jahre alt und erreichen eine beeindruckende Höhe von 4-8, teilweise bis 10 Meter. Das Unglaublichste ist aber, dass hier auf 4.200 m Höhe immer noch eine vielfältige Vegetation zu finden ist, wofür die Bromelien stellvertretend stehen.